Hier erfährst du was passiert, wenn man Erkundungstauchgänge nördlich von Palau macht

Hier erfährst du was passiert, wenn man Erkundungstauchgänge nördlich von Palau macht

Ich würde hier gerne etwas mehr über das Tauchen nördlich von Palau berichten. Wenn du, wie ich, wegen des Abenteuers tauchst, kann ich dir ein Tauchgebiet vorstellen, das wirklich jede Menge Abenteuer bereithält.

Tauchen hat für mich schon immer Abenteuer bedeutet, und das versuche ich bei jedem Tauchgang zu realisieren. Manchmal kann das Tauchen etwas eintönig werden, besonders, wenn man dieselben Tauchplätze immer und immer wieder betaucht, so wie ich in meiner Funktion als Videograph des Resorts. Trotzdem versuche ich bei jedem Tauchgang etwas Neues und Interessantes zu entdecken, um das Feuer immer wieder in Gang zu bringen, dass durch die Gewohnheit zu ersticken droht.

Ich versuche, das Beste aus jedem Tauchgang herauszuholen. Manchmal bedeutet das einfach nur das Weitwinkelobjektiv gegen die Makrolinse auszutauschen, oder sich auf ein spezielles Unterwasserlebewesen und sein Verhalten zu konzentrieren, dass man vorher noch nie beobachtet und von dem man nur gehört hat, und vor dem Tauchgang dann eben die nötigen Investitionen oder Anpassungen an der Ausrüstung vorzunehmen. Am wunderbarsten sind jedoch die Tauchgänge bei denen ich kurz vor dem Einstieg zu einem völlig neuen Tauchplatz auf dem Boot und denke: “Das sieht gut aus, die Bedingungen und der Ort sind perfekt. Es ist an der Zeit.”

Das hört sich jetzt vielleicht nach einem PADI Klischee an, aber die Spannung steigt, ich will einfach losrennen und ins Wasser springen, das Adrenalin schießt in meinen Körper und versucht die Oberhand über meinem Geist zu gewinnen, während ich versuche ruhig zu bleiben und mich auf das zu konzentrieren, was ich gleich tun werde: an einem unbekannten Tauchplatz filmen.

Und so ergeht es mir jedes Mal, wenn wir die unerforschten Riffe im Norden von Palau betauchen.

ch mache mich fertig, weit und breit ist kein anderes Boot in Sicht, es gibt keine Karte für diesen Tauchplatz, mit der ich mir einen Überblick verschaffen könnte, sondern ich muss mich an dem orientieren, was ich vom Boot aus unter der Wasseroberfläche erkennen kann und was der einheimische Kapitän des Bootes mir über diesen Platz berichtet. Und dann ist der Moment gekommen, nachdem ich und mein Buddy unsere Ausrüstung überprüft haben, sehen wir einander an, nicken uns kurz zu und schon geht es los.

Das Erkunden neuer Tauchplätze: man weiß nie, was auf einen zukommt

Die Riffe nördlich von Palau, die sich weit von der Hauptinsel Babeldaob entfernt befinden sind so gut wie unbetaucht. Es handelt sich um ein riesiges Gebiet voller Steilwände, Kanäle, Lagunen, Korallengärten, Putzerstationen und strömungsreichen Ecken. Das gesamte Gebiet ist so groß wie die Rock Islands oder Ngemelis im Süden.

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Sichtungen von Tigerhaien, Silberspitzenriffhaien, Bullenhaien und Hammerhaien sind durchaus ernst zu nehmen, da diese Riffe noch völlig naturbelassen sind. Die Unterwasserlebewesen in diesem Gebiet verhalten sich völlig anders als sonst wo in Palau und dafür gibt es zwei einfache Gründe:

Erstens darf vor Ngerangel und Velasco, been kein kommerzieller oder intensiver Fischfang betrieben werden, und zwar für die nächsten 15 Jahre, und zweitens: dadurch, dass dieses Gebiet so abgeschieden liegt, gibt es nur sehr wenige, die hier jemals getaucht haben. Als Resultat sind die Fische hier reichlich vorhanden, sehr groß und Tauchern gegenüber eher neugierig.

All diese Faktoren tragen dazu bei, dass dieser Tauchgang zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Minuten nach dem Abstieg zum Riff trifft man auf Haie, die so neugierig auf einen zu geschwommen kommen, dass man automatisch eine Position einnimmt, als befände man sich auf dem Starterblog, und muss sich selbst (lächelnd) eingestehen, dass diese Haltung einem wohl kaum hilft, während dieses perfekt an seine Umwelt angepasste Raubtier auf einen zu geschwommen kommt, um einen zu begutachten.

Schließlich ist man selbst nur ein Besucher in ihrer Welt. Sie schwimmen 3-4 Runden um einen herum, interessiert daran, was man wohl sein könnte und wo all der Lärm (von deinen Blasen) herkommt. Und die Haie sind nicht die einzigen, die sich so verhalten. Auch große Raubfische wie Thunfische, Makrelen und Barrakudas zeigen ein deutliches Interesse. Man fragt sich wirklich, was wohl in ihren Köpfen vorgehen mag, da sie tatsächlich an dir INTERESSIERT zu sein scheinen.


grey reefshark north of palau

Die Debatte über das Empfindungsvermögen von Fischen

Diese Fische sind nicht ein Taucher gewöhnt, im Gegensatz zu den mittlerweile fast zahmen Fischen an Tauchplätzen wie Blue Corner, die einfach ungerührt ihrem täglichen Geschäft nachgehen, als sei man gar nicht da. Und sie sind auch nicht daran gewöhnt, mit Harpunen gejagt zu werden, wie die Fische um Babeldaob, die sofort eine andere Richtung einschlagen, sobald sie ein Taucher sehen. Es handelt sich hier noch um wilde Fische, völlig ohne Angst, und das merkt man…Es ist ein unglaubliches, und wundervolles Erlebnis.

Die Schildkröten, Adlerrochen und Mantas haben eine Naivität an sich, die wundervoll und meiner Erfahrung nach einzigartig ist. Auch ich tauche in diesem Gebiet anders. Die Tatsache, dass sich filme ist hier von größerer Bedeutung, was daran liegt, dass sich um eine völlig neue Erfahrung handelt.

Ich will die Einzigartigkeit dessen, was ich gerade erlebe festhalten, und versuche, neben dem Projekt an dem ich arbeite, zu zeigen, wie sehr sich dieser unberührte Tauchplatz von den anderen unterscheidet, bevor er verschwunden ist, denn wie so viele andere unberührte, naturbelassene Orte auf der Welt, laufen auch diese Riffe Gefahr aufgrund von kurzfristiger Gewinnsucht zerstört zu werden.

Mein Rat ist es also, dass du die Akkus der Kamera auflädst, Platz auf der Speicherkarte freimachst, das Kameragehäuse dicht verschließt und dich dazu bereitmachst, die besten Tauchgänge deines gesamten Lebens zu machen. Komm zu uns und erlebe es selbst mit uns bei Palau Dive Adventures.

Erlebe die Abgelegenheit und Schönheit von Kayangel, die warme Gastfreundschaft der wenigen Palauaner, die hier leben, die leckeren Fischgerichte, die sie selbst gefangen und für dich zubereitet haben, finde heraus wie es sich anfühlt, wenn ein 3 m großer Silberhai neugierig und völlig unerwartet auf dich zu geschwommen kommt, erlebe einen Nachthimmel, der so klar ist, dass die Milchstraße aussieht als wäre sie eine echte Straße.

Erlebe wie es ist, morgens aufzuwachen und zu wissen, dass ein weiterer Tag vor dir liegt, der genauso ist wie dieser. Eins kann ich dir versprechen, du wirst nie wieder fortwollen.


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